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Automotive - 25.08.2016

NSK Production Line NSK Deutschland GmbH ist seit 1. Januar 2015 Mitglied im Gesamtverband Autoteile-Handel - GVA

Der Entschluss zum Beitritt in den GVA folgte einer strategischen Geschäftsentscheidung, wie Martin Farnschläder, Account Manager Automotive Aftermarket, ausführt: „NSK möchte im Automotive-Bereich nicht länger nur in der OE-Erstausrüstung aktiv sein, sondern sein Engagement im Aftermarket und hier vor allem im freien Kfz-Teilemarkt stärken. Dafür gilt es zuerst, die Markenpräsenz und -wahrnehmung zu stärken. Die Mitgliedschaft im GVA soll für uns ein erster Schritt dabei sein, eine gute Partnerschaft mit dem freien Kfz-Teilehandel aufzubauen.“ Man möchte gerne die langjährig nachgewiesene Erstausrüsterkompetenz des Unternehmens in den Aftermarket übertragen, betont Farnschläder zudem. Die Motivation für die Entwicklung des „neuen“ Geschäftsfelds Aftermarket fußt nicht zuletzt auf dem Umstand, dass das Ersatzteilgeschäft gemeinhin vergleichsweise konjunkturunabhängig und damit recht gut planbar ist. Das zeigte sich zuletzt eindrucksvoll im berüchtigten globalen Krisenjahr 2009 der Automobilwirtschaft: Während die OE-Erstausrüstung in dieser Zeit für viele Zulieferer von Einbrüchen gekennzeichnet war, erwies sich das Aftermarketgeschäft oft als recht stabil. Den Aufbau der Aftermarket-Aktivitäten konzentriert NSK aktuell besonders auf Deutschland und Frankreich, später möchte man aber von dem Europahauptquartier im nordrhein-westfälischen Ratingen bei Düsseldorf aus auch in anderen Staaten des Kontinents reüssieren. Seit vergangenem Jahr ist NSK TecDoc-Datenlieferant und machte damit einen wichtigen Schritt, um mit seinen Produkten im Sortiment des freien Kfz-Teilegroßhandels präsenter zu werden.

Für jeden der weltweit 30.000 Mitarbeiter ist das Firmenmotto Number 1 in Total Quality stets Ziel der täglichen Leistung. Ganz der typisch japanischen Total Quality-Mentalität des Unternehmens verpflichtet, sei es das Ziel, im Bereich Motion & Control die Qualitätsführerschaft inne zu haben. Besonderen Wert legt man auch darauf, dass die Anwendung der Produkte den Gedanken der Nachhaltigkeit Rechnung tragen. So engagiert man sich dafür, den Energieeinsatz und die daraus resultierende Umweltbelastung zu reduzieren. Des Weiteren stellt man sicher, dass die weltweiten Niederlassungen ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden.

Von rund 6,74 Mrd. Euro Umsatz pro Jahr werden rund 900 Millionen Euro in Europa erwirtschaftet. NSK liefert Kugellager, Rollenlager, Gehäuselager und Linearsysteme für verschiedene Branchen wie die Grundstoffindustrie, die verarbeitende Industrie, den Maschinenbau sowie den Konsumgüterbereich. Der Bereich Automotive bildet mit gut zwei Dritteln Anteil am Umsatz aber das Kerngeschäft. Hier bietet man Radlager, Getriebelager, Lager für Motoren und Nebenaggregate, Elektrische Servolenkungen, manuell einstellbare Lenksäulen, Lenkgetriebe, elektromechanische Aktuatoren und natürlich Ersatzteile an. Besonders stark ist man im PKW-Bereich vertreten aber man findet Produkte von NSK auch in leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht. Die Distribution in Europa erfolgt aus dem Logistikzentrum im niederländischen Tilburg.

Der Bereich Forschung und Entwicklung ist ein Unternehmenskern, auf den NSK besonderen Wert legt. In 14 Forschungszentren in neun Ländern und in drei eigenen europäischen Technologiezentren arbeiten über 2.000 Mitarbeiter daran, Produkte zu entwickeln und zu designen sowie Lager und umgebende Bauteile detailliert zu analysieren. Hier testet NSK Anwendungen, leistet gemeinsame Entwicklungsarbeit mit Stahlzulieferern und bietet technische Unterstützung für Kunden, Vertriebspartner und Fertigungsbetriebe. Auf die Forschungs- und Entwicklungsleistungen in vier Kerntechnologien ist man dabei besonders stolz: Tribologie (Schmierung), Werkstofftechnik, Analysetechnologie und Mechatronik.

In Europa kann NSK Produktionsstätten in England, Polen und Deutschland vorweisen, die allesamt ISO-zertifiziert sind. Die bisher erzielten Erfolge geben dem Unternehmen recht: So konnte man nicht nur zahlreiche Referenzen in der Erstausrüstung für das Who’s who der Fahrzeughersteller sammeln, sondern man beliefert z.B. im Getriebebereich auch viele andere Topadressen der Kfz-Teileindustrie. Der Lohn dieser Anstrengungen sind eine Reihe von Kundenauszeichnungen, die man in den vergangenen Jahren in Europa sammeln konnte. Qualität, Qualität und nochmals Qualität – das Schlagwort durchzieht nicht nur Forschung und Entwicklung sowie die Produktion von NSK, sondern definiert auch die eigenen Ansprüche an die Service-Dienstleistungen des Unternehmens. Diese unterliegen einem strengen internen Management, angefangen von der Beratung über Schulungen bis hin zu technischen Werkzeugen.

Ein Besuch im europäischen Hauptquartier in Ratingen gibt einen Eindruck davon, wie konzentriert und engagiert NSK mit seinen dort ansässigen 300 Mitarbeitern die selbstgesteckten Ziele verfolgt. Mit dem Unternehmen tritt ein weiterer OE-Teilelieferant in den freien Kfz-Ersatzteilmarkt ein, dem das Engagement im IAM ernst und wichtig ist. Die GVA-Mitgliedschaft ist hierfür nur ein erster Schritt, dem – wie Vertreter des Unternehmens im Gespräch andeuten – natürlich weitere folgen werden.


http://www.gva.de

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